Das Fotobuch beim Friseur
Das Fotobuch bietet eine Möglichkeit, beim Friseur aus verschiedenen Frisuren auswählen zu können. Viele Kunden oder Kundinnen sind unentschlossen, wenn wieder einmal eine Typveränderung ansteht, sie aber nicht wissen, wie sie diese genau vornehmen können. Anders als bei neuen Kleidungsstücken kann man eine Frisur ja nicht anprobieren. Hat der Friseur erst einmal die Schere angesetzt, muss man sich meist damit zufrieden geben, was das Ergebnis der Aktion geworden ist. Nicht immer können sich die Kunden unter den Erklärungen des Hairstylisten etwas vorstellen. Auch, wenn er noch so gut erklärt, weiß man nicht, wie die eigene Gesichtsform, die eigenen Haare mit diesen Worten einmal zusammen passen werden.
Bevor so ein Fotobuch zustande kommen kann, muss der Friseur mit seinem Team erst einmal die geeigneten Bilder beschaffen. Dafür kommen zunächst die eigenen Bediensteten in Frage, die sich als freiwillige Models zur Verfügung stellen können. Ein Foto ist schnell gemacht, wenn einmal die neue und aktuelle Frisur sitzt. Eine weitere Möglichkeit ist es, die Kunden, die frisch gestylt sind, zu fragen, ob man sie gegen einen kleinen Bonus, den man ihnen vom Preis abzieht, den sie eigentlich bezahlen müssten, fotografieren und in diesem eigenen Frisuren Katalog ablichten darf. Ohne Einverständnis der Kunden darf dies jedoch keinesfalls gemacht werden.
Ebenfalls eine Möglichkeit ist es, die Fotos, die man für das hauseigene Fotobuch voller Frisuren braucht, aus einem Katalog abzuknipsen. Hat man für jede Frisur, die man anbieten möchte, eine ungefähre Vorlage, kann man das Fotobuch einfach im Internet bestellen. Diese Art, die Frisurenauswahl zu präsentieren sieht viel besser aus, als Klarsichtfolien in einem Ordner, in dem einfach ausgeschnittene Bilder gesteckt werden. Diese Mappen sind schon nach wenigen Benutzungen nicht mehr sehr ansehnlich. Das gebundene Buch ist viel handlicher und auch schöner. Natürlich muss man auch, wenn dieses erste Buch fertig ist, immer dran bleiben, und stets moderne Frisuren fotografieren, da sich ja die Mode stets ändert.
Anhand der Bilder im Fotobuch kann man aber nicht nur den Schnitt besprechen. Auch die Farben, die zur Wahl stehen, lassen sich so viel besser veranschaulichen, als wenn man dies mit Worten zu erklären versucht. Etwas dunkler, als auf diesem Foto ist eine bessere Beschreibung, als die vagen Worte: Kastanienbraun, aber bitte nicht zu hell. Wie eine Grundfarbe mit Strähnen harmoniert, und ob man kleine, feine Strähnen oder lieber Blocksträhnen auswählen soll, kann man ebenfalls auf diese Weise sehr gut feststellen. Während man noch wartet, bis der Kunde, der vor einem dran war, fertig geföhnt ist, kann man hier schon einmal einige Ideen sammeln, und so die Beratung vor dem Schnitt und dem Färben etwas abkürzen.
Nicht nur Frisuren, die im Fotobuch abgebildet sind, interessieren die Kunden. Das Team, welches seine Dienste im Laden anbietet, kann man hier auf eine sehr geschmackvolle Weise mit kleinen Steckbriefen vorstellen. Natürlich muss auch der Chef oder die Chefin zu sehen sein, und vielleicht sollte man auch einige Details über das Geschäft zeigen. Wann man seinen Meisterbrief gemacht hat, wo man seine Lehre gemacht hat, und wie lange das Geschäft schon besteht, interessiert nicht nur die Laufkundschaft, sondern auch die Stammkunden, die vielleicht dieses besondere Büchlein gerne einmal anstelle einer Illustrierten benutzen, um die Wartezeit zu überbrücken.
Zufriedene Kunden werden Laden verlassen, wenn sie sich mit Hilfe vom Frisuren Fotobuch wieder modern und hübsch fühlen. Natürlich muss der Service im Laden ebenso stimmen; so gehört die Tasse Kaffee, die während der Einwirkzeit der Tönung oder Farbe angeboten wird, zum guten Ton, ebenso, wie freundlicher Umgangston und zuvorkommende Behandlung. Auch die Preise müssen natürlich angemessen sein, denn sonst werden die Kunden trotz des hervorragenden Services beim billigeren Friseur, zwei Ecken weiter, ihre Termine vereinbaren.
